ARA Gemeindeverband

2025

USE CASE: SCAN2BIM

Gerne zeigen wir Ihnen hier eines unserer Projekte. Für die ARA eines Gemeindeverbandes durften wir eine Bestandsaufnahme als Basis für umfangreiche Umbauten realisieren.

Ausgangslage

Für die geplante Sanierung der Faulräume der ARA eines Gemeindeverbands fehlten verlässliche und aktuelle Bestandsgrundlagen. Die vorhandenen Pläne entsprachen weder dem tatsächlichen Bauzustand noch der hohen Komplexität der unterirdischen Anlagen. Ziel war es, eine digitale Bestandsgrundlage zu schaffen, die sowohl für die Projektierung der Sanierung als auch für den späteren Betrieb und Unterhalt der Anlage verwendet werden kann.

Anforderungen

Die Anforderungen an die Vermessung waren besonders hoch. Die Faulräume und die zugehörigen Technikbereiche sind geprägt von dicht geführten Rohrleitungen, Aggregaten, Podesten, Bühnen, Kabeltrassen und sicherheitsrelevanten Einbauten auf verschiedenen Ebenen. Zusätzlich musste sichergestellt werden, dass die Datengrundlage zukünftig für Erweiterungen, Umbauten und weitere Bauphasen nahtlos ergänzt werden kann. Auch schwer zugängliche, feuchte und betrieblich sensible Bereiche mussten vollständig und präzise erfasst werden.

Ausführung

Die gesamte ARA, inklusive der Faulräume, Technikgeschosse und angrenzenden Bauwerke, wurde mittels 3D-Laserscanning vollständig erfasst. Im Außenbereich wurden die relevanten Bauwerke und Leitungstrassen mit aufgenommen und mit den unterirdischen Bereichen geometrisch verbunden. Die gesamte Punktwolke wurde über eingemessene Fixpunkte präzise georeferenziert, sodass ein einheitliches, lage- und höhenrichtiges Gesamtmodell entstand.

Datenlieferung

Auf Basis der Punktwolke wurde ein vollständiges 3D-Bestandsmodell in Autodesk Revit erstellt. Dieses umfasst sowohl die baulichen Strukturen (Architektur) als auch sämtliche Leitungen, Apparate, Installationen und Aggregate (MEP), inklusive aller Trassen, Aufhängungen, Halterungen und Sockel. Das gesamte Modell ist georeferenziert und damit direkt in bestehende Planungs- und GIS-Umgebungen integrierbar.

Aufgrund der grossen Datenmengen wurde die Punktwolke in Absprache mit dem Planer in logisch gegliederte Sektoren aufgeteilt und sowohl im offenen Format (.e57) als auch als Revit-kompatible Punktwolken (.rcp) ausgeliefert.

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